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GEDICHTE VON NORBERT VAN TIGGELEN
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Mein Buch "Von A bis Zett"

BUCHVORSTELLUNG
"VON A bis ZETT"


Vorwort

 

Lieber Leser, liebe Leserin,

früher als eigentlich geplant, habe ich eine, sagen wir "Schuldigkeit", ein nächstes Buch zu veröffentlichen, und das hat natürlich seinen Grund:


EIN TEIL DES VORWORTES MÖCHTE ICH HIER NICHT VERÖFFENTLICHEN, DENN ES SOLL EINE ÜBERRASCHUNG WERDEN.


Oft nutzte man unsere Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit gnadenlos aus, und als Dank bekamen wir nicht selten einen Tritt in den Allerwertesten, aber dazu etwas mehr im Nachwort dieses Buches.
Erfreuen Sie sich nun an einer Vielzahl von Gedichten, die wieder einmal mitten aus dem Leben kommen und dieses Mal mit vielen persönlichen Bildern geschmückt sind. Viel Spaß beim Lesen!

Der Autor
Norbert van Tiggelen


 

Einfach mal so.

Einfach mal so möcht’ ich Dir sagen,
konnt’ mich mit Dir niemals beklagen.
Warst immer ehrlich und ebenso treu,
auf jede Stunde mit Dir ich mich freu.

Einfach mal so sollst Du jetzt wissen,
ganz ohne Dich würd’ ich was vermissen.
Ich mag Deine Nähe, bei Dir bin ich gern,
Dich zu enttäuschen, das liegt mir fern.

Einfach mal so will ich Dich preisen,
Du bist im Feuer mein heißestes Eisen.
Dass wir ein Team sind, macht mich ganz froh,
drum sag ich jetzt Danke…einfach mal so.

© Norbert van Tiggelen

 

Einigkeit und Recht und … Armut.

Preise steigen, Löhne ärmlich -
Deutschland, was ist mit Dir los?
Deine Bürger sind verzweifelt,
klagen über wenig Moos.

Spendest Geld an ferne Länder
und vergisst Dein Fleisch und Blut.
Hier gibt’s eine Menge Menschen,
denen geht es gar nicht gut.

Kraftstoff, Mieten, Lebensmittel,
Nikotin und Alkohol,
werden unerschwinglich teuer,
wer fühlt sich bei Dir noch wohl?

Zahnersatz wird unbezahlbar,
ebenso die Medizin.
Wer hier krank ist, muss oft leiden -
sag, wo führst Du uns bloß hin?

 

©Norbert van Tiggelen

Schwein sein

Manchmal musst Du Schwein sein,
da gibt’s kein Diskutieren.
Lass Dich nicht verarschen -
und keinesfalls blamieren.

Zeig ruhig mal Deine Zähne
und etwas Hinterlist,
damit die Leute sehen,
dass Du kein Weichei bist.

Denn kennt man Dich als Braver,
oh Himmel, welch ein Graus!
Die Menschen sind oft böse,
sie nutzen Dich dann aus.

©Norbert van Tiggelen


Seelenschänder

Seelenschänder gibt es viele,
um die Ecke, hier und dort;
hetzen ihre Opfer grausam
mit so manch verlog’nem Wort.

Einmal ins Geschwätz gekommen,
lässt man Dich nicht mehr in Ruh.
Hängt Dir an die schlimmsten Dinge,
jeder gibt sein’n Senf dazu.

Gegen diese Heucheleien
hilft im Grunde nur die Flucht.
Kaum ein Mensch ist so besonnen
und mit Dir den Sünder sucht.

Doch sei tapfer, kämpfe weiter,
Ehrlichen schenkt Gott sein Licht.
Schaue in des Lügners Augen,
Du wirst seh’n, sein Blick zerbricht.

©Norbert van Tiggelen


Ein kleiner Ausschnitt des Nachwortes, welches auch in diesem Buch sehr ausgiebig ist. Dort erzähle ich ein wenig von dem, was ich mit meiner Frau in 28 Jahren so erlebt habe, mit ANGEBLICHEN FREUNDEN !


- als mich unser alter Freund Herbert damals anrief und mich darum bat, ihm in seinem Garten ein wenig mitzuhelfen? Natürlich war es für mich eine Ehrensache, und schon am nächsten Tag stand ich auf der Matte. Seine Art und Weise, „ein bisschen“ zu beschreiben, lag jedoch bei weitem unter meinem Vorstellungsvermögen, denn es lag folgende Kleinigkeit an:
Eine etwa 12 bis 15 Meter hohe Birke, die (Gott sei Dank) bereits gefällt war, sollte (mal eben) in Brennholz zerkleinert werden, aber so, dass die Holzstücke maximal 25 cm breit waren und nicht mehr als 10 cm hoch. Als ich ihn fragte, was er damit vorhabe, sagte er, dass er damit seine Laube im Winter beheizen wolle; und da ich ab und zu bei ihm zu Gast war und mir mein Popöchen dort wärmte, war es kein Problem für mich, was es aber noch werden sollte.
Ganze 4 Tage trommelte ich wie ein Wahnsinniger auf diesem gefällten Etwas herum, bevor alles komplett „ofenverheizbereit“ war.
Am letzten Arbeitstag bekam ich dann die große Belohnung! Das Brennholz verschenkte er an seine Kumpel, die freudig mit etlichen Jutesäcken kamen, um das Heizmaterial möglichst schnell in ihre Autos zu karren. Herbert entschied sich kurzfristig dazu, einen Propanofen zu kaufen, und die Salbe für meine Blasen an den Fingern bezahlte ich von meinem eigenen Geld… Humor ist wenn man trotzdem lacht.


Hier die Vorder- und Rückseite des Buches:







VERÖFFENTLICHUNGS-DATUM: NOVEMBER 2011


Von A bis Zett - als Buch - ab 26. November 2011:

Buchseiten 294 - s/w illustriert mit Fotografien / Softcover

ISBN 97-3-86483-003-7

Buchhandelspreis: 15,95 EUR

 

Von A bis Zett - als eBook - ab 02. November 2011:

eBookseiten 297 - mit Fotos illustriert

ISBN 978-3-86483-002-0

eBook Buchhandelspreis: 9,55 EUR

 

Von A bis Zett - ist in gedruckter Form als Buch und als eBook (pdf) erhältlich, beim Autor www.norbert-van-tiggelen.de - www.nvt-books.webnode.com  Norbert van Tiggelen, beim Verlag art of arts im online-Buchshop www.artofbookshop.com und im Buchhandel.

 

Ab sofort sind alle Publikationen des Verlages mit QR-Codes versehen. Diese dienen zum einfachen Scannen mit mobilen Geräten und zeigen sofort Informationen zum Buch/eBook an. Eine zukunftsorientierte Möglichkeit zum Weiterempfehlen, ein virtueller Marker, der Spaß macht. Weiteres zu QR-Code findet sich auf unserer Kreativseite: www.facecode.de. Alle weiteren Bücher des Verlages art of arts finden Sie auch im virtuellen Buchprogramm und im Verlagsbuchshop.

Erinnerungen  
  Wir von damals

Wir von damals waren Kinder,
manchmal durchaus Besenbinder,
recht gewitzt und auch nicht dumm,
haute uns so schnell nichts um.

Möhren aßen wir mit Dreck,
Schuhe putzten wir mit Speck,
Pfeil und Bogen selbst gebaut,
aus dem Garten Obst geklaut.

Blaue Flecken an den Beinen,
nicht nur prügeln - auch vereinen.
Lag der Ball in Nachbars Garten,
mussten wir oft Stunden warten.

Säge, Zange, Nägel, Hammer,
Bretter aus der Abstellkammer,
sorgten nie für Langeweile
und für Spaß in Windeseile.

Seifenkisten waren Renner,
Fußballstars die Supermänner,
Buden hoch im Baum gebaut,
ständig abgeschürfte Haut.

Mit dem Fahrrad langgelegt,
schmerzhaft in die Hand gesägt.
Barfuss über heiße Straßen,
rumgejammert wurd’ in Maßen.

Liebe Kinder, seid mal ehrlich:
Lebten wir nicht auch gefährlich?
Dennoch ist das eine klar -
unsre Zeit war wunderbar!

© Norbert van Tiggelen
 
Wetter  
   
Für die Liebsten  
  Schön, dass es Dich gibt

Du bist ein echtes Goldstück,
ein Typ, der was bewegt,
eine Seele, der man traut,
die jede Freundschaft pflegt.

Wenn es Dich nicht gäbe,
dann säh’ es düster aus,
Du würdest uns sehr fehlen,
und das tagein, tagaus.

Du bist in unsrer Kette
ein Glied, das wertvoll ist,
kämpfst ständig für das Gute,
kennst keine Hinterlist.

Verbreitest immer Wärme,
ein Mensch, der Wahrheit liebt,
drum muss ich Dir jetzt sagen:
Schön, dass es Dich gibt!

©Norbert van Tiggelen


 
Kohlenpottthematik  
  Alte Zeiten

Manchmal schließe ich die Augen,
lass den Gedanken freien Lauf,
denke an vergang’ne Tage,
in mir geht die Sonne auf.

Seh’ die großen Fördertürme,
die im Smog der Städte stehen,
Kumpels, die nach der Maloche
Arm in Arm zur Kneipe gehen.

Seh’ den Taubenschlag im Garten,
in dem Opas Rennpferd war,
dort verweilte nicht nur Hänschen,
manchmal auch der graue Star.

Seh’ die blassen Hinterhöfe,
wo die Jungs oft Fußball spielten
und die Mädchen brav bekleidet
Puppen in den Armen hielten.

Seh’ den Tante-Emma-Laden,
dort gab’s Waffelbruch und Eis,
Rollmops nur nach Art des Hauses,
Qualität zum kleinen Preis.

© Norbert van Tiggelen
 
Sozialkritisches  
  Schicht am Schacht

Wenn wir weiter Kriege führen,
Ruhm und Geld mit Beifall küren,
Kinderschänder laufen lassen
und den Alkohol nicht hassen,
wenn Reaktoren weiter brüten,
Teenies nicht beim Sex verhüten,
Massenmörder Gnade kriegen,
Düsenjets zum Angriff fliegen,
wenn die Steuern weiter steigen,
Menschen sich vor Prunk verneigen,
Liebe man mit Geld erbeutet,
Ehrlichkeit Exil bedeutet,
wenn nur Reiche Macht bekommen,
Armen wird der Stolz genommen,
Kindermund trotz Trauer lacht -
dann ist bald schon Schicht am Schacht.

©Norbert van Tiggelen
 
Copyright by Norbert van Tiggelen