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Zeitgemäßes:

"Harter Mann" - ein wunderschönes Trucker-Lied!
Musik: Horst Rathmann
Text: Norbert van Tiggelen
Einfach drauf klicken und zuhören:

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"STREICHELEINHEITEN" 

- das perfekte Geschenk für
den kleinen Geldbeutel und
für fast jeden Anlass:


 

Für dich

Ich kenne einen Menschen,
ich mag ihn wirklich sehr;
er fährt kein schweres Auto
und ist kein Millionär.

Er hat das ganz Bestimmte:
Humor und Heiterkeit -
und was ich an ihm schätze,
ist seine Ehrlichkeit.

Er bringt mich oft zum Lächeln;
in dieser grauen Welt
er mir mit seinen Worten
so manchen Tag erhellt.

Er braucht von mir kein Geld
und hört auch gern mal zu,
bin froh, dass ich ihn habe -
denn dieser Mensch bist du!

©Norbert van Tiggelen

Schutzengel

Ich schick Dir einen Engel,
der Dich stets bewacht,
der mit Dir ein Tränchen weint,-
aber auch mal lacht.

Ich schick Dir einen Engel,
der sich um Dich sorgt,
der Dir, wenn Du ratlos bist,
gern sein Ohr mal borgt.

Ich schick Dir einen Engel,
der Dich innig liebt,
der mit seinem Flügelschlag
Dir wieder Hoffnung gibt.

©Norbert van Tiggelen

Bleib beständig

Manche mögen dich deswegen
weil du so bist, wie du bist.
Geradeaus und unparteiisch,
ehrlich ohne Hinterlist.

Doch es wird auch Seelen geben,
die dich hassen wie die Pest.
Sie tun dieses, weil - ganz einfach -
du dich nicht verbiegen lässt.

© Norbert van Tiggelen

Ferne Freundschaft

Ich bin stolz, dass ich Dich habe,
auch wenn wir uns selten sehen.
Die Entfernung stört bei Gott nicht,
Du kannst mich auch so verstehen.

Unsre Freundschaft, die ist anders,
sie beruht auf dem Verstand.
Du bist jemand, den ich brauche,
hältst mir oft im Traum die Hand.

Ganz alleine schon zu wissen,
dass ich Dir am Herzen lieg’,
stimmt mich froh an vielen Tagen,
ist für mich der größte Sieg.

Wenn wir uns auch mal nicht hören,
werd’ ich nicht gleich frierend sein,
denn die Wärme Deiner Briefe
ist für mich der Sonnenschein.

©Norbert van Tiggelen

DU BIST WICHTIG !!!

Du lebst eher unauffällig,
öffnest selten mal ein Fass;
meinst darum, auch nichts zu zählen,
doch hör zu, ich sag dir was:

Es gibt Menschen, die dich lieben,
gerade weil du bist so schlicht.
Du bist keiner, der verleumdet
und mit spitzer Zunge spricht.

Du schenkst Menschen, denen's mies geht,
gern vertraulich mal dein Ohr.
Dir fehlts's nicht an Nächstenliebe,
und schon gar nicht an Humor

Ganz allein nur deine Nähe
ist so wie ein Elixier.
Darum bist du mir so wichtig,
ohne Quatsch jetzt - glaube mir!

© Norbert van Tiggelen

Ohne Dich

Du bist der Wind in meinen Flügeln,
der Engel, der mich sanft berührt,
ohne Dich, da würd’ ich stürzen,
bist der, der mich behutsam führt.

Du bist der Glanz in meinen Augen,
der Blick, der über mich stets wacht,
ohne Dich wär’s ständig dunkel,
Du schenkst mir Licht in tiefer Nacht.

Du bist der Wortschatz meiner Stimme,
die Seele, der ich blind vertrau,
ohne Dich herrscht stilles Schweigen,
bist der, mit dem ich Brücken bau.

Du bist für mich der Funken Hoffnung,
das Feuer, das mich lodern lässt,
ohne Dich würd’ ich erfrieren,
mein kalter Tau und warmes Nest.

©Norbert van Tiggelen

Oma

Oma - Du, ich hab Dich lieb,
mehr noch, als ich je beschrieb.
Du warst immer meine Bank,
kannten niemals Streit und Zank.

Oma - Du, ich mach mir Sorgen,
denke viel zuviel an Morgen.
Bitte lass mich nicht allein,
habe Angst, für mich zu sein.

Oma - Du, ich schenk Dir Mut,
es wirs alles wieder gut.
Eines noch am End' geschwind:
"Ich liebe Dich" - Dein Enkelkind.

© Norbert van Tiggelen



... und viele Gedichte/ Streicheleinheiten mehr!

Lichtblicke ... die rezeptfreie Seelen-Medizin!

(Auflage 1 - 17. Mai 2016)


Erste Hilfe

Manchmal gibt es dunkle Zeiten,
so ist das im Leben mal;
die belasten unsre Nerven,
schließlich sind wir nicht aus Stahl.

In so einer Lage steckst du,
darum geht es nicht voran.
Du fühlst dich total gerädert,
wie in einem schlechten Bann.

Deine Laune ist im Keller
und der Akku ziemlich leer.
Darum hat die zarte Seele
keine Kraft zur Gegenwehr.

Weil ich deinen Unmut kenne,
schlägt es bei mir laut Alarm;
darum nehm ich dich jetzt einfach
ganz, ganz lieb in meinen Arm!

©Norbert van Tiggelen

 

Wir und alt?


Nur weil hier und da ein Fältchen

unsre schmucken Körper ziert,

sind wir ganz bestimmt nicht kraftlos,

tatterig und auch verwirrt.

 

Nur weil manch ein graues Härchen

unser Haupt zum Glänzen bringt,

zweifelsohne keiner von uns

täglich mit dem Tode ringt.

 

Nur weil man in unsrem Alter

kaum einmal die Fäuste ballt,

Schwierigkeiten sachlich regelt,

sind wir lange noch nicht alt!

 

Darum möchten wir euch sagen,

lebenslustig und mit Schwung:

Richtet uns nicht nach dem Alter –

oft sind wir im Herzen jung!

 

©Norbert van Tiggelen


Trau dich!

 

Trau dich über deine Grenzen,

spiel den Sorgen einen Streich!

Nur der freie Unbeschwerte

ist im Grunde wirklich reich.

 

Springe über deinen Schatten,

wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Lebe jetzt, nicht irgendwann mal –

denke dran, die Zeit verrinnt!

 

Mache dir nicht ständig Ängste,

dass etwas passieren kann –

der, der nie aus sich herauskommt,

gleicht doch einem Hampelmann!

 

Keine Angst vor Niederlagen,

wag den Schritt zum Risiko!

Denn dann kannst du bald schon sagen:

Endlich leb ich – bin ich froh!

 

 

©Norbert van Tiggelen

Feuer frei ... denn der Feind ist oft so nah!

(Auflage 1 - 17. Mai 2016)

Feuer frei

 

Kennst du das: Die Menschen nerven.

Du fragst dich: „Bin ich im Zoo?

Wo sind denn bloß mittlerweile

Keuschheit, Anstand und Niveau?“

 

Du hast dich schon viel zu häufig

über Dinge aufgeregt,

die dich an den andren nervten,

dich mit Rowdys angelegt.

 

Rückgrat zeigtest du schon öfters,

hast die Meinung stets gesagt,

doch man sah dich als 'nen Spießer -

pöbelnd, kleinlich und betagt.

 

Irgendwann wurd’s dir zu blöde,

der zu sein, der stets belehrt;

stundenlange Diskussionen

zeigten sich als grundverkehrt.

 

Aber glaub mir bitte eines:

Gib jetzt keinesfalls klein bei;

Wortschatz schärfen, Rohre putzen,

Meinung sagen -Feuer frei!

 

 

©Norbert van Tiggelen

Maskenträger

 

Es gibt Menschen, die sich tarnen;

tragen Masken dann zur Schau,

wenn sie deine Hilfe brauchen,

auch wenn‘s fies ist - es ist schlau.

 

Stehst du ihnen dann zur Seite,

zeigen sie sich lieb und warm,

keine Spur von Schlechtigkeiten,

als wärst du ihr größter Schwarm.

 

Ist die „Arbeit“ dann erledigt

und sie brauchen dich nicht mehr,

zeigen sie sich plötzlich anders,

dies zu spüren fällt dir schwer:

 

Sie entfernen ihre Maske

und du merkst - was für ein Mist –

es verbarg sich eine Fratze,

die sehr unansehnlich ist.

 

©Norbert van Tiggelen

 


Am Arsch vorbei!

Es gibt Zeiten, lass dir sagen,
da will dich kein Mensch versteh'n.
Das sind diese üblen Hetzer,
die auch über Leichen geh'n.

Es sind die, die nichts bewegen,
die doch scheitern permanent,
die doch - sind wir jetzt mal ehrlich -
kaum 'ne Menschenseele kennt.

Du meinst es doch immer herzlich,
doch man dreht dir stets 'nen Strick.
Lass dich nicht von ihnen ärgern,
ich kenn da 'nen guten Trick:

Pfeif drauf, wenn sie böse schimpfen,
hol dir keinen Frust herbei.
Denke dir mit breitem Grinsen:
"Das geht mir am Arsch vorbei!"

©Norbert van Tiggelen



"Aufrecht gehen"
- das Buch für Menschen
mit (oder ohne) Rückgrat!




Weiterhin

Eines sollt ihr alle wissen:
Ich werd' bleiben, wie ich bin!
Warum sollte ich mich ändern?
Das macht für mich keinen Sinn.

Weiterhin werd' ich mich melden,
wenn mir irgendwas nicht passt;
werde meine Meinung sagen,
auch wenn man mich dafür hasst.

Weiterhin werd' ich laut fluchen,
wenn mir etwas nicht gefällt -
besser als ein banger Schweiger,
der sein' Frust für sich behält.

Weiterhin werd' ich mir treu sein,
den bestärken, der nicht lügt.
Jemand sein, der geradeaus geht
und sich nicht dem Gelde fügt.

© Norbert van Tiggelen


Hinterherlaufen

Menschen hinterherzulaufen,
mache ich schon lang nicht mehr.
Viel zu oft wurd’ ich gerichtet:
"Kein Interesse - danke sehr!"

Der, dem ich etwas bedeute,
kommt von ganz allein zu mir;
spare somit Zeit für Großes,
muss nicht stehen brav Spalier.

Kämpf nicht mehr um kalte Seelen,
sehe darin keinen Sinn.
Bin zu nett und viel zu ehrlich -
dass ich ihnen wertlos bin.

© Norbert van Tiggelen

Frauenpower

 

Frauenpower heißt, zu handeln,

wo es sich zu handeln lohnt.

Tief im Herzen eine Dame,

aber auch 'ne Hexe wohnt.

 

Frauenpower heißt, zu gehen,

wenn es sein muss, durch die Wand.

Würdevoll mit ganzem Herzen,

aber auch mit dem Verstand.

 

Frauenpower heißt, zu jauchzen,

auch wenn’s mal zum Heulen ist.

Immer wieder neu beginnen,

und sich beugen keiner Frist.

 

Frauenpower heißt, zu kämpfen,

scheint es zwecklos, umso mehr.

Immer wieder aufzustehen,

ist es manchmal noch so schwer.

 

©Norbert van Tiggelen




"Kopfkino"
- herzlich willkommen in einem
lyrischen Wechselbad der Gefühle!




Verarscht

Wieder mal dasselbe Spiel,
komme nicht zu meinem Ziel,
noch mal so ein' Typ erwischt,
der die Karten anders mischt.

Wieder solche lieben Worte,
ich nach ihnen sehnlich schmorte,
doch jetzt ist es wieder still,
Glück, was mir nicht hold sein will.

Wieder dieser Seelenschmerz,
Kälte zieht tief in mein Herz,
abermals zu schnell vertraut,
wie gewohnt auf Sand gebaut.

Wieder einen Tritt bekommen,
fühle mich so wie benommen,
langsam wird es mir zum Groll,
Mann, hab ich die Schnauze voll!

©Norbert van Tiggelen


Weltwunder

Menschen starren oft nach Großem,
wollen Sensationen seh’n -
größer, höher, schneller, weiter;
welch ein Kind soll das versteh’n?

Wir bezeichnen es als Wunder,
wenn ein Mensch ins Weltall fliegt,
oder manch ein Prominenter
-zig Millionen Euro kriegt.

Diese Dinge sind alltäglich
hier auf unsrer großen Welt,
doch da gibt es andre Mächte,
und sie kosten nicht mal Geld.

Sehen, Hören, Riechen, Fühlen
sind des Menschen Wohlgenuss.
Materielles Rumgehabe,
sicherlich der größte Stuss.

Für mich zählt als großes Wunder,
ganz egal ob Frau, ob Mann:
Wenn jemand von ganzem Herzen
lieben und auch lachen kann.

©Norbert van Tiggelen




"Unser Revier - das Ruhrgebiet"
Hier ist meine Heimat - 
Glück Auf !




Tief im Westen

Hier bei uns ganz tief im Westen
rollt der Fußball durchs Revier,
ob in Schalke, Bochum, Dortmund,
er ist unser Elixier.

Hier bei uns ganz tief im Westen
spricht man gern mit "datt" und "watt",
nennt die Freunde gerne "Kumpels",
trägt vorm Munde oft kein Blatt.

Hier bei uns ganz tief im Westen
isst man Pommes gern rot-weiß,
tut auch gerne mal laut fluchen:
"Watt is datten für 'nen Scheiß?"

Hier bei uns ganz tief im Westen
sagt man "Tschüssken" und "Glück auf".
Wenig Kohle ha'm hier viele,
doch da pfeift man meistens drauf.

Hier bei uns ganz tief im Westen
ist man gerne geradeaus,
nennt das Kind zumeist beim Namen -
Schluss, Punkt, Ende, fertig, aus!

© Norbert van Tiggelen

„Das alte Revier“

An einem Ort zwischen Kohlen und Staub,
da liegt das Revier, und vor Lärm ganz taub.
Im Herzen von Deutschland, doch ziemlich im Westen,
da schmeckt „dat Pilsken“ - dat kannste testen!

Wo der Kumpel die Kohle frisst,
nach der Maloche im Garten noch ist,
wo Dortmund und Schalke sich Schlachten schlagen,
und Menschen sich über die „Stütze“ beklagen.

Wo trotz freier Sicht die Lunge noch staubt,
der Bierbauch dem Hemde die Knöpfe raubt,
wo es in Kneipen noch Erdnüsse gibt
und der Hauer den Steiger noch liebt.

Wo die Taube den Brief bringt dem Vater sehr gerne,
von Bochum nach Essen, von Bottrop nach Herne,
wo’s Pommes Rot-Weiß und Currywurst gibt,
wo der Rentner die Kugel ruhig schiebt.

Wo die Kohle füllt fleißig den Pott,
die Zechen bald sterben und werden zu Schrott,
wo gern wurd' getrunken beim Grillen ein Bier,
da war unsre Heimat, das alte Revier.

© Norbert van Tiggelen


„Seltersbude“

 

Als Knirps war ich ein großer Held,

wenn es gab das Taschengeld,

nahm meine Beine in die Hand,

und bin zum Kiosk schnell gerannt.

 

Am Schalter war ich überfragt:

»Was hat denn noch der Bauch gesagt?«

Waren es die Zwiebelringe,

oder gar die Silberlinge?

 

Den Waffelbruch nicht zu vergessen,

ein Lakritz wurd’ schnell gegessen,

Wassereis, das war der Hit,

ich nahm auch gern 'nen Lutscher mit.

 

Ein Mohrenkopf im Brötchen steckte,

das Zwillings-Eis ich gerne leckte,

Knöterich war ein Genuss,

Mausespeck ein wahres Muss.

 

Sah ich Veilchen, wurd’ ich schwach,

ich griff auch gern ins Bilder-Fach,

toll waren stets die Wundertüten

und Glanzbilder mit Rosenblüten.

 

War ich Tage später pleite,

nahm mich Mutti meist zur Seite,

sagte mir: „Ich lieb Dich, Du“

und steckte mir zwei Groschen zu.

 

© Norbert van Tiggelen



>>> Foto: Bodo Friederizi <<<



"Wortschätze"
- wenn Worte zu Schätzen werden!



Zum Geburtstag…

 

Zu Deinem heut’gen Ehrentag

wünsch’ ich Dir viel Glück,

dazu gehört Gesundheit,

ein riesengroßes Stück.

 

Natürlich auch den Frieden

und Licht an jedem Tag,

dass die Sonne Dich erwärmt

und jeder Mensch Dich mag.

 

Ich wünsch’ Dir einen Engel,

der Dich stets begleitet,

der Dir, wenn Du traurig bist,

ein wenig Freud' bereitet.

 

Zum Schluss will ich Dir sagen,

ganz ohne Hinterlist,

das Wichtigste von allem:

Bleib so, wie Du bist!

 

© Norbert van Tiggelen


Hochzeitsgrüße

Zur Eheschließung ganz viel Glück,
Leidenschaft ein großes Stück,
Ehrlichkeit und auch Vertrauen,
dass ihr könnt auf euch stets bauen.

An Humor soll es nicht fehlen,
Kälte darf euch niemals quälen,
Dialoge sind sehr wichtig
Optimismus immer richtig.

Zärtlichkeit nicht zu vergessen,
Kerzenschein beim Abendessen,
Treue ist das A und O,
Lernbereitschaft sowieso.

Ganz zum Schluss wird’s interessant,
ziemlich heiß und höchst brisant,
denn ein Brautpaar froh erwacht
nach `ner tollen Hochzeitsnacht.

©Norbert van Tiggelen

Putzwunder

Du bist jemand, den ich schätze,
denn du schaffst tagein, tagaus;
putzt und schrubbst wie eine Wilde,
erntest dafür kein’ Applaus.

Du bringst Glanz in fremde Räume
und verausgabst dich oft sehr.
Ohne deine Tatkraft wäre
wohl zuhaus’ der Kühlschrank leer.

Manchmal nennt man dich 'ne „Putze“,
was dich ärgert - ist doch klar.
Oft sind Menschen niederträchtig
und zudem auch undankbar.

Doch lass dir jetzt etwas sagen:
Ohne dich ging’ vieles nicht.
Lass die Leute weiterreden –
deine Leistung, die besticht!

© Norbert van Tiggelen

Herzensbrecher

 

Deine Augen - ein Gedicht!

Falschheit? Nein die kennst Du nicht.

Folgst mir treu auf allen Wegen,

bist für mich der größte Segen.

 

Dein Charakter - warm und gut,

ehrlich bist Du bis aufs Blut.

Dir kann ich mein Leid erzählen,

ohne Dich würd’ mir was fehlen.

 

Deine Nase kalt wie Eis,

Seelefarbe blütenweiß.

Gehst mit mir auch steile Wege,

unsre Freundschaft ich gern pflege.

 

Deine Ohren flauschig weich,

Liebe gibst Du hier und gleich.

Du, mein lieber Freund, mein frecher -

Seelenclown und Herzensbrecher.

 

©Norbert van Tiggelen

Für meinen Schatz im Himmel

Mein lieber Mann im Himmelsreich,
du fehlst mir unermesslich!
Die Zeit hier unten ohne Dich
ist kalt, gemein und grässlich.

Du warst mein Glück, mein Elixier,
der Traumprinz meines Lebens;
mit dir war alles farbenfroh -
kein ein'zger Tag vergebens.

Die Liebe, die du mir einst gabst,
erfüllt noch heut mein Herz.
Doch trotzdem sticht mich jeden Tag
ein schlimmer Seelenschmerz.

Die Worte, die ich dir hier schreib,
wirst du gewiss verstehen.
Ich geh nun weiter meinen Weg,
bis wir uns wiedersehen.

©Norbert van Tiggelen


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gerne für ihre "Bildbasteleien"
benutzen dürfen, sofern diese
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"Galgenhumor" -
wer zuletzt lacht, lacht am besten!



Kloordnung

Sehr geehrter Klobenutzer,
Lies doch dieses Schild genau!
Hier gibt es ein paar Gesetze -
sie zu achten, wäre schlau.

Schließ die Tür bei dem Geschäfte,
quäl uns nicht mit deinem Dunst;
wenn auch „Mann“ beim Pinkeln säße,
wär`s für alle eine Gunst.

Der Toilettenrollenhalter
lädt sich nicht von ganz allein;
die Klobürste nicht zu nutzen,
macht im Grunde nur ein Sch...

Auch die kleinen Kurzgeschäfte,
müffeln etwas mit der Zeit.
Darum spüle sie von dannen,
und kein Unmut macht sich breit.

Händewaschen nach der Sitzung
wäre fein, benutz dein’ Grips;
denn auch deine werten Finger
greifen mal in unsre Chips.

© Norbert van Tiggelen


Magen-Darm“

Magengluckern ohne Ende,
selbst die Glieder schmerzen doll;
Bücken sollte man vermeiden,
denn dann ist die Hose voll.

Jeder Pups ein Abenteuer -
betest: „Herrgott, lass es drin!“
Grad Verdautes will nach draußen
steht dir wabernd bis zum Kinn.

Schweißausbrüche, Hände zittern,
man denkt sich: Das Blut, es kocht.
Kreislauf sackt bis in die Waden ,
Pumpe leis’ und schwächlich pocht.

Das Klosett schreit auch um Hilfe,
weil’s beim Gang zu platzen droht.
Halbwegs kugelfester Stuhlgang
schießt dir aus dem Po wie Schrot.

© Norbert van Tiggelen




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Meine Gedichte dürfen von JEDEM benutzt werden, wann und wo auch immer. Lediglich möchte ich nur, dass mein Copyright (Name) unter den Gedichten bleibt und das sie nicht geändert werden.
Die Menschen, die meine Voraussetzungen NICHT einhalten, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass sie einen "Gedankenraub" begehen. Bitte klicken Sie auf den folgenden LINK, um sich zu informieren:

URHEBERRECHT

"Menschenskinder"
...werdet wach!"


Kind bleiben

Lasst die Kinder Kinder bleiben,
triezt sie nicht zum reifen Wer.
Ihr so junges, frisches Leben
ist noch lang und zudem schwer.

Lasst sie spielen, toben, tanzen
und somit auch kindlich sein,
auf den Bäumen Buden bauen -
Hauptsache, ihr Geist ist rein.

Lasst sie Unbeschwertheit spüren,
denn das ist wie fliegen pur.
Sich wie Große zu verhalten
bringt sie oftmals aus der Spur.

Füttert sie nicht mit dem Gelde,
es verdirbt den Seelenklang.
Lasst sie ihre Jugend schlemmen –
denn die Kindheit währt nicht lang.

©Norbert van Tiggelen

Null Bock?

Du hast keinen Bock auf Schule -
Mensch, denk doch mal richtig nach:
Ohne Arbeit, Fleiß und Bildung
liegt dein ganzes Leben brach.

Denk doch mal an deine Kinder,
die du später haben wirst!
Soll’n sie wirklich miterleben,
wie du durch dein Leben irrst?

Wer wird jemals an dir hochseh’n?
Keine Seele - glaub es mir!
Allerhöchstens hohle Birnen -
sieh es ein und respektier!

Mach dir mal ein paar Gedanken,
über das, was du hier liest.
Es wär doch wohl wirklich schade,
wenn du dir dein’ Lauf vermiest.

© Norbert van Tiggelen


"Mit freundlichen Grüßen"
Das Buch, speziell für
Gästebucheinträge im Internet:



Grüßen Sie Ihre Mitmenschen, mit ganz besonderen
Gedichten und Sinnsprüchen! Ob im Frühling, im
Sommer, im Herbst oder im Winter, zum Valentinstag,
zum Karneval, zum Osterfest, zu Halloween oder auch
zur Weihnachtszeit bis hin zum Jahreswechsel.


Frühlingsduft

Sonnenstrahlen hauchen lieblich
Frost und Reif von Ästen fort.
Menschen sehnen sich nach Wärme,
und der Lenz hält brav sein Wort.

Blütenknospen sprießen langsam
durch der Bäume spröde Haut.
Einst verstummte blasse Morgen
werden durch Gezwitscher laut.

Farbenglanz erobert Herzen,
Tageslicht gewinnt an Macht;
Schluss mit Dunkelheit und Stille,
Lebenslust in uns erwacht.

Glücksgefühle in uns Menschen -
fort sind Frust und raue Kluft.
Freude in den meisten Seelen,
sei gegrüßt, Du Frühlingsduft.

©Norbert van Tiggelen

Sommerzeit

Gute Laune schon am Morgen,
Helligkeit erfüllt den Raum,
Vögel zwitschern um die Wette,
langes Schlafen nur ein Traum.

Auf den Straßen buntes Treiben,
Spritztour mit dem Cabrio,
Frauenbeine lang wie Säulen,
Sommerhits im Radio.

An den Stränden braune Körper,
Hand in Hand dem Meer entlang,
küssen, bis die Sonne aufgeht,
schwimmen Richtung Untergang.

Nachts erleuchten kalte Sterne,
weite Sicht trotz Dunkelheit;
Gänsehaut erquickt die Sinne,
traumhaft schöne Sommerzeit!

©Norbert van Tiggelen

Herbstzauber

Die Farbenpracht des Sommers schwindet,
der Tag verliert schon früh sein Licht.
Die Spinnen werden Herr der Äste,
der Herbst nicht mehr sein Schweigen bricht.

Der Atemzug des Sommerwindes
pfeift ganz leis’ sein Abschiedslied.
Nebelbänke früh am Morgen,
die Vögel zieh’n in Reih und Glied.

Des Baumes Kleidung, sie wird lichter,
der Sturm ernennt sich selbst zum Richter.
Das Laub, es kreist im Wirbeltanz,
der Herbst, er schenkt uns seinen Glanz.

© Norbert van Tiggelen

Winterimpressionen

Bäume weiß wie Puderzucker,
von den Flocken fein geschmückt,
Meisenringe dicht besiedelt,
Vogelherzen sind entzückt.

Schlittenkufen glänzen blendend
in der Sonne hellem Strahl,
Nebelbänke früh am Morgen,
frostig, Himmel blau wie Stahl.

Der zarte Hauch des Winterwindes
singt ganz zart sein kaltes Lied,
Raben hocken auf Antennen,
krächzend stumm in Reih und Glied.

© Norbert van Tiggelen



"Weisheiten"
- erlebt, verdaut, betrachtet - geschrieben!




Vergebung

Fehler machen wir alltäglich,
ganz egal ob Frau, ob Mann.
Keiner von uns ist vollkommen,
niemand dies bestreiten kann.

Oftmals gehen wir mit Menschen,
kalt und heftig ins Gericht.
Tief in unserer Enttäuschung,
wägen wir das Strafmaß nicht.

So entstehen häufig Kriege,
die nicht hätten müssen sein.
Darum sollte man dem Nächsten
einfach mal ganz lieb verzeih’n.

Doch zum Schluss noch einen Tadel,
dieser Satz hat oft Gewähr:
„Wenn sich Fehler wiederholen,
fällt auch das Vergeben schwer.“

©Norbert van Tiggelen

Mittlerweile

Mittlerweile bin ich älter,
hab im Leben viel gelernt,
Freunde fest ins Herz geschlossen
und von Heuchlern mich entfernt.

Mittlerweile bin ich reifer,
nicht mehr tapsig wie ein Kind;
wehe nicht mehr wie 'ne Fahne
mit dem kalten Lebenswind.

Mittlerweile bin ich weiser,
ich durchquerte manches Loch.
Stell mir auch darum die Frage:
Mensch, verdammt - was kommt denn noch?!

© Norbert van Tiggelen

Raushalten

Kennst Du die Plage -
geholfen hast jede
m -
Du stütztest die Freunde,
da gab es kein Reden.

Doch plötzlich die Wende,
DIR geht’s mal schlecht -
Du brauchst Unterstützung,
doch ist das gerecht?:

Dann kommt dieser Satz,
der wird Dir zum Graus:
„Du, sei mir nicht böse –
ich halt mich da raus!“

©Norbert van Tiggelen

 



"Narrenfreiheit" 

Ein zeitloser Tageskalender in
Buchform für 366 Tage. Hier
können Sie sogar die Geburtstage
Ihrer herzallerliebsten 
Mitmenschen eintragen!




Wetterchaos

Frühling im November
und Sommer im April -
unser liebes Wetter
macht einfach, was es will.

Winter im September,
der Herbst erstürmt den Mai.
Wo soll sie denn noch enden,
die Wetter-Eselei?

In ein paar Jahren, glaubt mir,
auch wenn ihr jetzt laut lacht,
Machen wir im Sommer
eine Schneeballschlacht.

©Norbert van Tiggelen

Was denn nun?

Heute hasst man mich wie Teufel,
hängt mir schlechte Dinge an,
Wünscht mir nur das Allerschlimmste,
dass mein Weg nicht geht voran.

Morgen, wenn ich sterben würde,
heißt es wohl: ich war ein Held,
einer, der nur Freunde hatte
unter diesem Himmelszelt.

Jemand, den man wird vermissen,
der doch stets ein Gönner war.
Ich werd’ oben schmunzelnd sagen:
Mann, seid ihr doch sonderbar!

© Norbert van Tiggelen




"Stolpersteine"
- das Leben ist nicht immer fair!




Muss ich?

Muss ich heucheln oder schwätzen,
über andre Menschen hetzen?
Dazu neiden und auch lügen,
meinen Nächsten stets betrügen?

Muss ich mit dem Strome schwimmen
und gehören zu den Schlimmen,
die mit wahrlich schlechten Regeln,
Seelen aus dem Leben kegeln?

Muss ich meine Gunst verstecken,
um nicht ewig anzuecken?
Mich des Helfens wirklich schämen
und von schlechten Zungen zähmen?

Muss ich mich am Ende fragen,
ob sie gut war’n, diese Plagen,
dass ich meistens ehrlich war -
ist die Welt nicht sonderbar?


©Norbert van Tiggelen

Ich bereue

Ich bereue nicht mein Leben,
nein, das wäre wohl verkehrt.
Ich bereue meine Umsicht,
sie hat mir oft Frust beschert.

Viel zu oft ist es geschehen,
dass man mich hat nur benutzt.
Brauchte ich mal selber Hilfe,
stand ich da und war verdutzt.

Keinen Halt von vielen Leuten,
für die ich mich hab bemüht.
Hab erlitten Schmerzensstunden,
denn die Finger war’n verbrüht.

Viel zu oft in meinem Leben
stießen sie in mich ihr Schwert.
Zuviel Zeit hab ich vergeben,
denn sie waren es nicht wert.

©Norbert van Tiggelen



"Nackte Tatsachen"

- denn wegschauen bringt uns allen nichts!




Schmarotzer

Der Schmarotzer ist ein Mensch,
der meist nur neppen will.
Solang du ihn verhätschelst,
genießt er brav und still.

"Geben", ist für ihn ein Fremdwort,
ebenso wie "Dankeschön".
So ein scheußliches Verhalten
ist für mich verdammt obszön.

Er besucht dich, wenn er blank ist,
seine Kasse ist halt leer.
Geht's ihm aber wieder besser,
hörst und siehst du ihn nicht mehr.

Ruht sich aus auf deinen Knochen,
nutzt deine Großmut schamlos aus.
Hast du selber mal Probleme,
lässt er dich allein zuhaus.

© Norbert van Tiggelen

 

Gaffer

Gaffer gaffen ohne Skrupel,
geilen sich an Elend auf;
stehen dort zumeist im Wege,
pfeifen aber leider drauf.

Schicksalsschläge andrer Menschen
sind für sie ein Seelenschmaus.
Um die Neugier zu beruhigen,
hecheln sie nach jedem Graus.

Diese Glotzer sollt’ man jagen
von dem Unglücksort geschwind;
weil sie Opfern gegenüber
mehr als nur respektlos sind.

© Norbert van Tiggelen



"Mensch Meier"
- herzlich willkommen in der Welt
des Phänomens "Mensch"!




Menschen

Menschen gibt’s in vielen Formen,
gertenschlank und auch sehr dick.
Große Hünen, kleine Zwerge -
jeder mit 'nem andren Tick.

Schwarze, Weiße, Braune Gelbe,
ob als Kinder - Mann und Frau;
Kranke, Forsche, Starke, Schwache,
jung und knackig - alt und grau.

All die massenhaften Seelen
sind ein Teil von dieser Welt,
sollten miteinander handeln,
friedlich unterm Himmelszelt.

Doch da gibt es eine Sache,
die den Frieden oftmals stört:
Manch ein Mensch, anstatt zu achten,
lieber auf den Reichtum schwört.

©Norbert van Tiggelen

Der Mensch das Tier

Lang bevor’s uns Menschen gab,
hat es das Tier gegeben.
Es wollte hier auf dieser Welt
im Grunde einfach leben.

Doch dann passierte etwas,
der Mensch machte sich breit.
Ein Raubtier, dem es darum ging,
zu schaffen Gier und Neid.

Mittlerweile ist das Tier
dem Menschen untergeben.
Ein Opfer von Gewalt und Lust,
durch Habgier von Strategen.

Es kommt der Tag, so glaubet mir,
dann wird sich dieses rächen.
Wir werden dann an Selbstsucht,
an diesem Leid zerbrechen.

©Norbert van Tiggelen



"Na(rr)türlich van Tiggelen"
- treten sie ein in das Reich
meiner Gedanken!




Bewunderung?

"Neid ist eine Anerkennung",
sagt man oft und auch sehr gern;
aber leider denk ich anders:
Dieser Spruch trifft nicht den Kern.

Neider hatt' ich oft im Leben,
grob geschätzt, fast jedes Jahr.
Diese üblen Konkurrenten
quälten meine Seel' fürwahr.

Menschen, die es nicht verstanden,
dass ein andrer auch was kann,
plagten mich mit ihrer Bosheit,
und das nicht nur dann und wann.

Viele Jahre lang bekam ich's
ungerecht und überhart;
diese Form von "Anerkennung"
hätte ich mir gern erspart.

© Norbert van Tiggelen

Wahre Champions

 

Champions werden nicht geboren,

nein, sie müssen lange fighten,

sich mit Nebenbuhlern raufen –

debattieren, kämpfen, streiten.

 

Einen langen Weg begehen,

der oft steil und holprig ist,

sich gemeinen Menschen stellen

und so mancher Hinterlist.

 

Siegeswillen stets zu zeigen,

sieht’s auch noch so düster aus;

Fehlurteile zu verkraften,

Zeiten ohne/mit Applaus.

 

Hat ein Mensch all das erduldet,

ohne dabei fortzurennen,

steht noch meinungsstark im Leben -

darf er sich ein „Sieger“ nennen.

 

 

© Norbert van Tiggelen



"Von A bis Zett"
- ein Denkmal für Jeannett' !




Schwein sein

Manchmal musst Du Schwein sein,
da gibt’s kein Diskutieren.
Lass Dich nicht verarschen -
und keinesfalls blamieren.

Zeig ruhig mal Deine Zähne
und etwas Hinterlist,
damit die Leute sehen,
dass Du kein Weichei bist.

Denn kennt man Dich als Braver,
oh Himmel, welch ein Graus!
Die Menschen sind oft böse,
sie nutzen Dich dann aus.

©Norbert van Tiggelen

All das bist Du für mich

 

Du bist das Salz in meiner Suppe,

der hellste Stern am Firmament,

die Hand, die meine wäscht,

das Wesen, das mich kennt.

 

Du bist das Gold der Morgenstund’,

der Stein in meinem Brett,

die Hoffnung, die nicht stirbt,

das Biest in meinem Bett.

 

Du bist das beste Pferd im Stall,

der Phönix aus der Asche,

die Butter auf dem Brot,

das Moos in meiner Tasche.

 

Du bist das Wagnis, was gewinnt,

der Weg zu meinem Ziel,

die Spinne spät am Abend,

das As in meinem Spiel.

 

Du bist das gute, dritte Ding,

der Freund, der niemals wich,

das Gute, was von oben kommt,

all das bist Du für mich.

 

 

© Norbert van Tiggelen



"Ende gut, alles gut!"
- wenn am Ende alles gut wird!



Tränen kotzen

 

Wenn ich durch die Straßen gehe

und die Menschen handeln sehe,

frag ich mich: „Ist das normal?“

Was ist die Welt doch kalt und fahl!

 

Wenn Säufer an den Straßenecken

trinken, bis dass sie verrecken,

Kinder in den Schulgebäuden,

mit Gewalt die Zeit vergeuden.

 

Wenn Fußballstars Millionen kriegen,

während Fans im Kampf erliegen,

Politiker trotz Eid betrügen,

ihr Volk vor jeder Wahl belügen.

 

Wenn der Schmarotzer stolz gesteht,

wie gut es ihm in Deutschland geht,

während andre täglich schaffen,

sich Tag für Tag durchs Leben raffen.

 

Wenn Schönheit wird mit Geld gekauft,

der Junkie sich für Drogen rauft,

die Kids mit Markensachen protzen,

dann könnt’ ich nur noch Tränen kotzen.

 

© Norbert van Tiggelen

Zimmer frei

 

Wenn mein Herz ne Wohnung wär’,

dann hätt’ es viele Räume,

inmitten meines Seelenhauses

gäb es keine Schäume.

 

Wer zu meinen Liebsten zählt,

der dürft’ in diesem wohnen,

ich würde sie für Treue

mit diesem Heim belohnen.

 

Jeden Menschen auf der Welt,

den ließ ich zu mir rein,

ob er wieder rausfliegt,

liegt ganz an ihm allein.

 

Wenn Du zu mir ehrlich bist,

dann bleibt es auch dabei,

habe ich in meinem Herzen

ein Zimmer für Dich frei!

 

 

© Norbert van Tiggelen

 

 
 
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