Copyright by Norbert van Tiggelen
 
GEDICHTE VON NORBERT VAN TIGGELEN
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Mit diesem Projekt möchte ich für den Frieden und gegen den Rassismus kämpfen und hoffe, dass sich möglichst viele Menschen/ Autoren beteiligen.
 

 
 
 
 
 
Zeilen gen Himmel

 
 
Lieber Gott, mein Herz ist schwer,
Freunde erkenne ich nicht mehr,
der Alltag hat uns sehr gewandelt,
ein jeder nach seinem Willen handelt. 

Lieber Gott, meine Seele schreit,
statt Frieden macht nur Krieg sich breit,
die Menschen kaum noch Ruhe finden,
in Trümmerhaufen sie verschwinden. 

Lieber Gott, mein Geist nicht ruht.
Warum keimt nur so viel Wut?
Auf dem Weg der sündig Triebe
vergisst die Welt dein Wort der Liebe. 

Lieber Gott, ich kann nicht mehr,
Schmerz des Sehens lastet schwer,
fühl´ mich klein und unterlegen.
Menschenmord mit deinem Segen?

Lieber Gott, bitte hab`Erbarmen,
stärk die Schwachen, all die Lahmen,
lass Liebe heilen alle Wunden
und der Menschen Herz gesunden. 

AMEN
 

Copyright by Britta Schäfer


 
 

Fremdes Land

Große Sehnsucht trieb mich fort
Weit weg von meinem Heimatort
So kam ich an in diesem Land
Wo ich keine Freunde fand 

 

 Eltern, Geschwister litten Not
hatten nicht mal ein Stück Brot
Alle Hoffnung liegt auf mir
Darum bin ich heute hier.

Lernte Sprache schnell und gut
Packte meinen ganzen Mut
Ging zur Arbeit auf den Bau
Fand schnell eine liebe Frau

 

Meine Hautfarbe ist dunkel
Jeder sieht mich als Furunkel
Das sich breit macht auf der Haut
Diesem Land die Euros klaut

 

 Bin kein dunkelhäutiger Star
Der hier in den Top Ten war
Und der dieses Land bescheißt
Auch noch mit Skandalen schmeißt

 

 Will nur Brot für die Meinen
Keine Pein von meinen Feinden
Meine Frau wird angespuckt
Weil sie sich in mich verguckt

 

 Wo bleibt Respekt und Akzeptanz
Klar, ich bin ein Afrikaans
Doch zahle ich wie jeder hier
Meine Steuer für Brot und Bier

 

 Jetzt liege ich hier – halb tot geschlagen
Und muss mich immer wieder fragen
Was ist verkehrt in dieser Welt
Wenn nur die Hautfarbe etwas zählt

 ©Christina Maverik
12/2008

 

 
 

Das Lied des Friedens

Ein Lied für den Frieden wollen wir singen,
in bunten Tönen soll es erklingen,
jeder stimmt ein in den Gesang,
mit dem liebevollen Klang!
Wir wollen singen das Lied für den Frieden,
für mich,für Dich und all den Lieben,
die öffnen ihr Herz für diese Welt,
auf das sie uns den Tag erhellt!
Ein Lied das um die Erde zieht,
sich an jeden Ort begibt,
wo man fröhlich mit uns singt,
weil dieses Lied nur Freude bringt!
Das Lied des Friedens die Menschen berührt,
viele Völker zusammen führt,
die durch die Musik zusammen fanden,
das Band des Friedens damit verbanden!
Dieses Lied ist sehr begehrt,
und es jeder gerne hört,
weil es Herzen öffnen kann,
drum fangen wir zu singen an!
Wann immer man singt auf diesem Stern,
das Lied des Friedens wir nur hörn,
die Menschen werden glücklich sein,
so stimmen alle noch mal ein,
der eine singt,manch einer summt,
auf das dies Lied niemals verstummt!

Copyright by Karsten Kretschmer
 
 

 
 


Einsame Wolke

Einsam schwebt eine weiße Wolke,
am blauen Firmament,
wölbt sich auf, als ob sie sagen wollte,
diese Welt erscheint mir fremd.
 
Dort unten sterben Wälder,
Flüsse sind so trüb und grau,
vertrocknet sind auch Felder,
von oben sieht man´s ganz genau.
 
Die Menschheit lebt in Hektik,
wilde Tiere gibt´s kaum mehr,
Luft ist über Städten dreckig,
diese Welt schockiert mich sehr.
 
Ich bin nur eine Wolke,
seh von oben die Natur,
es fehlen mir die Worte,
überall nur Chaos pur.
 
Länger kann ich´s nicht ertragen,
der Wind soll mich verweh´n,
doch ein´s möcht ich noch sagen,
Raubbau, wird nicht mal Gott versteh´n
 
Horst Rehmann
29.05.2008 
 

 

 

 
 
 
Ein kleiner Funke ist in mir
 
 
 
 
 
 
 
 
Dieser Funke ist auch in Dir
 
 
Dieser Funke glimmt ganz leis
 
 
Dieser Funke wird niemals heiß
 
 
Dieser Funke der da glimmt
 
 
Den kennt schon jedes Kind
 
 
Dieser Funke den Namen trägt
 
 
Der in uns allen was bewegt...
 
 


 
 
...HOFFNUNG

 

 

 @RS79

 

 

 
 
 
 
  

  
 
 
 

Abendfriede

 
Stille werden,
 
 
 
Ruhe finden,
wenn der Tag sich neigt,
wenn im Abenddämmer
der blasse Mond sich zeigt.

Wirf ab
des Tages Hektik,
leg ab des Tages Hast,
entspanne Geist und Körper
von seiner schweren Last.

Suche
deine Mitte,
kehr bei dir selber ein,
gönn deinem Denken eine Pause,
die Seele wird dir dankbar sein.

Frieden finden
tief im  Herzen,
wenn dein Tagewerk getan,
wenn du in Lieb und Treu gehandelt,
ganz nach Gottes Plan.

Copyright by Ingrid Höttinger
 
 

 
 
 
 
 

 
 
An eine Generation

Bleibt banal in Euren Briefen,
stampft den Zaun um's Gartenhaus,
seid bescheiden,
seid zufrieden,
geht am Wochenende aus.

Stets im Anzug
und mit Strümpfen,
nur Urlaub gleicht dem Fasching fast.
Hier die Weisung, Schulter klopfen -
da verrückt und stets in Hast.

Wendet ab Euch von Gestalten,
die dem "Normweltbild" entflieh'n.
Meidet Ecken - Widersprüche,
besser ducken, nie zu kühn.

Lernt auswendig sie, die Welt.
Ergeht in Formeln euch und Definitionen.
Denkt nur so weit er geht (der Befehl),
denn auch dieses soll sich lohnen.

Schreibt, sprecht und lebt banal -
denkt immer ratio
und nie EMOTIOnal.

Copyright by Boris Prisewitsch
27.6.1972
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 

 


 
An die Menschheit,


Ihr Menschen, auf dieser Erde hier, horcht auf,

nehmt nicht das jähe Ende, der Natur in Kauf,

Der Umgang mit dem was euch einst wurd' gegeben,
 
Sollt im Leben,  immer nach dem Einklang streben.



Ihr sollt nicht immer tun, nur auf gut Glück,

Denn die Natur ist Wehrhaft und schlägt zurück,

Euer streben hin zur Macht, und Geld um Geld,

Wird je zerstören alles Denken auf dieser Welt.



Euch liegt der Frieden eurer Welt doch sehr am Herzen,

Und trotzdem ist diese Welt gezeichnet von Schmerzen,

Ein Mensch allein, vermag die Welt wohl nicht zu retten,

Doch gemeinsam ist es zu schaffen, darauf würd' ich wetten.



Am Ende wird das wuchernd Grün die Welt bedecken,

all das was der Mensch ihr angetan, mit Schrecken,

Übrig wird bleiben ein mächtig großer Wald,

voll von Einsamkeit, und Bitter Bitter kalt ...



...vielleicht ist es noch nicht zu spät???

Copyright by Bernd Rinderknecht
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 

 
 
Zweimal "W"

 
 
 
 
Worauf hat Gott die Welt gebaut?
Auf Türme und auf Zinnen?
Nein, die Erde wurd uns anvertraut,
gebaut, auf unseren Sinnen.

Warum hat Gott die Liebe geschaffen?
Um den Trieb zu kleiden?
Nein sie ist zu rein um sie zu raffen,
vielmehr ist sie der Gegensatz zum Leiden.

 
 
Copyright by Timo Brandt
 
 
 
 

 

 
 
Warum regiert auf dieser
Welt der Hass?

 
Warum ist diese Welt so böse,
nein die Welt ist es nicht
es sind die Menschen die darauf leben.

Sie streiten, rauben und morden,
sind habgierig und böse
und bringen soviel Unglück.

Sie wollen andere unterdrücken,
sind grausam und zünden Häuser an
und Predigen nur den Hass .

Werfen Bomben, fallen in andere Länder ein
töten Kinder und schänden Frauen
und dies oft im Namen der Religion.

Warum sind Menschen nur so grausam
Warum müssen Menschen andere unterdrücken
Warum respektieren sie nicht den anderen

Was lässt den Mensch nur so werden
Ist es Hass, ist es Wut, ist es Habgier, ist es Neid
Ich begreife es nicht.

© Copyright MarianneK 18.12.2006
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Richter oder Gott

Keiner hat ein Recht über andere zu richten,
keiner hat das Recht einen Ruf zu vernichten!

Jeder hat genug vor der eigenen Tür zu kehren,
jeder hat das Recht sich auf seine Art zu wehren.

Nehme mein Leben selber in die Hand,
knüpfe mir mein eigenes Lebensband!

Keiner hat das Recht mein Leben zu dirrigieren,
keiner, mich in irgendetwas rein zu katapultieren.

Fehler geben dem Leben einen Sinn,
manche sind ein regelrechter Gewinn.

Was ist ein gegebenes Versprechen wert?
Anderer Leute Leben zu ruinieren, ungeklärt !

Wozu brauche ich Freunde im Leben,
Gott hat mir eine Aufgabe gegeben!

Gemeinsame Träume werden wahr,
ich hätte sie verpasst um ein Haar.

Die Kraft die du brauchst hast du von mir,
irgendwann öffnet sich für dich meine Tür.

Meine Gedanken werden dich leiten,
meine Schritte dich immer begleiten.

Du bist auf dem richtigen Weg,na gut,
dir fehlt nur ein kleines bißchen der Mut!

Du schaffst alles was du magst,
Worte folgen, wenn du fragst !

Nimm dein Leben bitte selber in die Hand,
dann öffnen sich Türen, verschließen die Wand!

Jeder hat Recht auf ein eigenes Leben,
dafür hat Gott dir ein Ich gegeben!

Es gibt Dinge die kann man nur verstehen,
wenn man in die geistigen Welt kann sehen!

Ich schäme mich nicht um dieses Wissen,
ich habe ein sanftes Ruhe-Kissen

Sind mir auch Flügel gewachsen in einer Nacht,
ich bin dein Engel der dich immer bewacht !

Keiner kann richten mit solch einer Wucht,
dieses Recht hat nur Gott mit all seiner Macht !

Gottes Mühlen mahlen langsam aber gerecht,
am Ende des Tunnels brennt immer ein Licht !


Copyright by Stadtengel
 
 
 
 
 

 
 
 
 


 
 

 
 
 
 
Erwachen

Jeden Morgen, wenn wir
nach dem Tod der Nacht,
wieder erwachen,
werden wir neu geboren.

Beflügelt vom Licht
des keimenden Tages
schreiten wir in
Richtung Zukunft.

Nicht wissend, wohin
der Wind uns treibt,
vertrauend auf
steten Neubeginn.

©BB2009
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
Grundgesetz BRD - Artikel 1:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Die Behandlung mancher Mitarbeiter,
durch ihre Chefs, sind jedoch unfassbar!

 
 
 
Copyright by Anteus
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
Kleiner Funke
 
 
 

Für eine bessere Welt

Der Traum von der besseren Welt,
träumen nicht nur die Kleinen.
Unter dem selben Himmelszelt,
wollen wir uns vereinen.
Eine Welt wo die Hoffnung siegt,
statt Kriege Friedenstauben.
Keiner hier den Respekt verliert,
weil wir an das Gute glauben.
Nicht Neid erfüllt unsre Herzen,
Liebe besiegt allen Zorn.
Gute Worte lindern Schmerzen,
Beachtung dann unser Lohn.
Lasst uns doch diesen Traum sehen,
nicht träumen von dem Leben.
Alle nach dem Guten streben,
nur so kann Neues werden.

Karin Balmer
August 2009

Seelenfluegel.de.tl/


   

Kinder sind das Glück der Erde. 

K   inderlachen froh und heiter,

 hört man hier an jedem Ort.

I   mmer fröhlich sind die Kleinen,

 

 möchten hier bestimmt nie fort.

 

 N  ett und freundlich sind sie alle

Ganz egal wie alt das Kind

D  anke sagen ihre Augen, weil

 sie wirklich glücklich sind

E  ltern singen mit den Kindern

alle haben großen Spaß

R  ehe kommen bis zur Haustür.

 

 Bitte sagt, wo gibt es das?

 

Kinderlachen froh und heiter ,
soll erfüll`n das ganze Land.
Waren wir nicht auch mal Kinder?
So nehmt sie doch, die kleine Hand. 

 

©UteAnnaMariaSch

 

 

Erinnerungen  
  Wir von damals

Wir von damals waren Kinder,
manchmal durchaus Besenbinder,
recht gewitzt und auch nicht dumm,
haute uns so schnell nichts um.

Möhren aßen wir mit Dreck,
Schuhe putzten wir mit Speck,
Pfeil und Bogen selbst gebaut,
aus dem Garten Obst geklaut.

Blaue Flecken an den Beinen,
nicht nur prügeln - auch vereinen.
Lag der Ball in Nachbars Garten,
mussten wir oft Stunden warten.

Säge, Zange, Nägel, Hammer,
Bretter aus der Abstellkammer,
sorgten nie für Langeweile
und für Spaß in Windeseile.

Seifenkisten waren Renner,
Fußballstars die Supermänner,
Buden hoch im Baum gebaut,
ständig abgeschürfte Haut.

Mit dem Fahrrad langgelegt,
schmerzhaft in die Hand gesägt.
Barfuss über heiße Straßen,
rumgejammert wurd’ in Maßen.

Liebe Kinder, seid mal ehrlich:
Lebten wir nicht auch gefährlich?
Dennoch ist das eine klar -
unsre Zeit war wunderbar!

© Norbert van Tiggelen
 
Wetter  
   
Für die Liebsten  
  Schön, dass es Dich gibt

Du bist ein echtes Goldstück,
ein Typ, der was bewegt,
eine Seele, der man traut,
die jede Freundschaft pflegt.

Wenn es Dich nicht gäbe,
dann säh’ es düster aus,
Du würdest uns sehr fehlen,
und das tagein, tagaus.

Du bist in unsrer Kette
ein Glied, das wertvoll ist,
kämpfst ständig für das Gute,
kennst keine Hinterlist.

Verbreitest immer Wärme,
ein Mensch, der Wahrheit liebt,
drum muss ich Dir jetzt sagen:
Schön, dass es Dich gibt!

©Norbert van Tiggelen


 
Kohlenpottthematik  
  Alte Zeiten

Manchmal schließe ich die Augen,
lass den Gedanken freien Lauf,
denke an vergang’ne Tage,
in mir geht die Sonne auf.

Seh’ die großen Fördertürme,
die im Smog der Städte stehen,
Kumpels, die nach der Maloche
Arm in Arm zur Kneipe gehen.

Seh’ den Taubenschlag im Garten,
in dem Opas Rennpferd war,
dort verweilte nicht nur Hänschen,
manchmal auch der graue Star.

Seh’ die blassen Hinterhöfe,
wo die Jungs oft Fußball spielten
und die Mädchen brav bekleidet
Puppen in den Armen hielten.

Seh’ den Tante-Emma-Laden,
dort gab’s Waffelbruch und Eis,
Rollmops nur nach Art des Hauses,
Qualität zum kleinen Preis.

© Norbert van Tiggelen
 
Sozialkritisches  
  Schicht am Schacht

Wenn wir weiter Kriege führen,
Ruhm und Geld mit Beifall küren,
Kinderschänder laufen lassen
und den Alkohol nicht hassen,
wenn Reaktoren weiter brüten,
Teenies nicht beim Sex verhüten,
Massenmörder Gnade kriegen,
Düsenjets zum Angriff fliegen,
wenn die Steuern weiter steigen,
Menschen sich vor Prunk verneigen,
Liebe man mit Geld erbeutet,
Ehrlichkeit Exil bedeutet,
wenn nur Reiche Macht bekommen,
Armen wird der Stolz genommen,
Kindermund trotz Trauer lacht -
dann ist bald schon Schicht am Schacht.

©Norbert van Tiggelen
 
Copyright by Norbert van Tiggelen